Agrarförderung
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Erschwernisausgleich-Wald

Das Antragsverfahren für den Erschwernisausgleich-Wald (EA-Wald)  ist zeitlich an das Antragsverfahren in der Agrarförderung ANDI gekoppelt. Die Anträge konnten bis zum 16. Mai 2022 in Form eines Papierantrags gestellt werden und mussten bis zu diesem Stichtag bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eingegangen sein. Das Verfahren für 2022 ist nunmehr beendet. Die nächste Antragsperiode beginnt im Frühjahr 2023 parallel zur Agrarförderung. Bitte beachten Sie die nachstehenden Ausführungen zur allgemeinen Information.

 

Altholz
AltholzLilly Kicker
Der EA-Wald kann für Erschwernisse gezahlt werden, die den Bewirtschaftenden durch Naturschutz- oder Landschaftsschutzgebiets- Verordnung auferlegt werden oder im Gesetz über das Biosphärenreservat "Niedersächsische Elbtalaue" festgesetzt sind. Die aktuell gültige EA-Wald-Verordnung finden Sie über den Link. In der Anlage zu dieser Verordnung ist detailliert aufgeführt, welche Erschwernisse entschädigt werden. Nur wenn die Schutzgebiets-Verordnung entsprechende Ge- oder Verbote für die dort genannten Auflagen enthält, kann ein Punktwert ermittelt werden, der zur Zahlung des Erschwernisausgleichs führen kann. Für andere Erschwernisse wird kein Ausgleich gewährt. 


Verfahrens-Hinweise

Der Ausgleich kann jährlich wiederkehrend gewährt werden. Die Auszahlung des Erschwernisausgleichs erfolgt grundsätzlich erst im Folgejahr. Für jedes Jahr ist ein gesonderter Antrag zu stellen, der bei allen Dienststellen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen eingereicht werden kann. Sofern ein Zustelldienst genutzt wird, adressieren Sie bitte an die folgende Anschrift und stellen sicher, dass die Unterlagen fristgerecht eingehen:

LWK Niedersachsen,
Sachgebiet 2.1.4 Forstliche Förderung
Wunstorfer Landstr. 9
30453 Hannover

Bitte beachten Sie, dass die Einreichung des Antrags per Email nicht möglich ist. Sofern der Antrag per FAX übermittelt werden soll, nehmen Sie bitte Kontakt mit der bewilligenden Dienststelle in Hannover auf. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Artikels.


Antragstellung 2022

Das Antragsverfahren 2022 ist beendet.

Für die Antragstellung in kommenden Jahren wird eine gültige EU-Registriernummer benötigt. Diese Nummer bekommen Sie bei der zuständigen Bewilligungsstelle.


Rückwirkende Antragstellung für 2021

Durch die Verordnungsänderung vom 14.12.2021 ist die Zahlung des EA-Wald auf Flächen in Landschaftsschutzgebieten ausgeweitet worden. Ausnahmsweise konnten in der Antragsperiode 2022 die Anträge für das Jahr 2021 rückwirkend gestellt werden. Die erweiterten Antragsmöglichkeiten bezogen sich sowohl auf Flächen in Landschaftsschutzgebieten als auch auf Flächen in Naturschutzgebieten.

Für beide Antragsjahrgänge hatten die oben genannten Fristen und Vorgaben Gültigkeit. Deshalb ist das Verfahren für die Antragsperiode 2022 beendet.


Antragsstellung und Auszahlung der Anträge 2021

Sofern der Antrag für das Jahr 2021 bereits im Jahr 2021 gestellt wurde, war im Jahr 2022 keine erneute Antragstellung erforderlich. Die Bearbeitung erfolgt fortlaufend. Die Auszahlung ist für 2022 vorgesehen.

Für Anträge 2021, die rückwirkend im Jahr 2022 gestellt wurden, kann die Auszahlung voraussichtlich erst im Jahr 2023 verwirklicht werden.


Unterschied zwischen Neuantrag und Folgeantrag

Sofern Sie erstmalig einen Antrag auf Erschwernisausgleich stellen, handelt es sich um einen Neuantrag. Hierzu sind neben dem Antragsformular und der Anlage 1 (Flächenübersicht) weitere Antragsbestandteile vorzulegen. Dazu zählen die Verpflichtungserklärung (s. Anhang), Karten, Eigentums- und/oder Nutzungsnachweise sowie weitere Unterlagen, die sich aus Ziffer 3 des Antrags ergeben.

Ab dem zweiten Jahr der Antragstellung handelt es sich um einen  Folge-Antrag, für den regelmäßig nur das Antragsformular und die Anlage 1 (Flächenübersicht) vollständig ausgefüllt und unterschrieben vorgelegt werden müssen. Dies gilt aber nur, sofern sich im Vergleich zum Vorjahr keine Änderungen hinsichtlich der Eigentums- und Bewirtschaftungsverhältnisse ergeben haben und sofern keine Neuflächen im Antrag hinzu gekommen sind. Sofern es Änderungen in den genannten Bereichen gab, sind die erforderlichen Unterlagen dem Antrag beizufügen.

Unabhägig von der Antragsform, müssen das Antragsformular und die Anlage 1 (Flächenaufstellung) für jedes Jahr vollständig ausgefüllt und unterschrieben innerhalb der Antragsfrist vorgelegt werden. Sofern eine der beiden Unterlagen fehlt, liegt keine gültige Antragstellung vor.


Flächen der öffentlichen Hand

Für Flächen, die im Eigentum der öffentlichen Hand stehen, wird kein Erschwernisausgleich-Wald gewährt. Bitte beachten Sie die Auslegungshilfe im Anhang.


De-minimis

Die Zahlung des EA-Wald ist De-minimis-relevant. Somit ist von jedem Zahlungsempfänger eine De-minimis-Erklärung vorzulegen. Da die Zahlungsbewilligung jedoch grundsätzlich erst im Folgejahre der Antragstellung erfolgt, ist im Dateianhang zu dieser Veröffentlichung kein eintsprechndes Formular enthalten. Die Erklärung ist erst auf Anforderung der Bewilligungsbehörde vorzulegen.


Antragstellung durch Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse (FWZ)

Für die Antragstellung durch FWZ sind zusätzliche Erklärungen erforderlich. Deshalb steht ein gesondertes Antragsformular zur Verfügung.


Maßnahmekartei

Wenn die Ausgleichszahlung bewilligt wird, sind die Bewirtschaftenden zum Führen einer Maßnahmekartei verpflichtet, in der die durchgeführten oder durchzuführenden forstlichen Maßnahmen für die beantragten Flächen chronologisch dokumentiert werden. Ein Musterformular finden sie im Dateianhang.


Auszahlung der Anträge 2020

Weiterhin sind technische Abstimmungen mit dem niedersäschsischen Umweltministerium erforderlich. Im Dezember 2021 wurden vorläufige Bewilligungsbescheide versandt, die im laufenden Jahr ergänzt werden.


Weitere Informationen

Informationen zum Erschwernisausgleich werden auch auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz und auf der Seite des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingestellt.

Homepage MU

Homepage ML

Fragen zur Auszahlung und zur Antragstellung richten Sie bitte an die nachstehend genannten Kontaktpersonen.


 

Kontakte

Lilly Kicker

Lilly Kicker

Forstliche Förderung, Erschwernisausgleich Wald, Personalratsmitglied

0511 3665-1450

lilly.kicker~lwk-niedersachsen.de


Thomas Rothe

Forstliche Förderung

0511 3665-1262

thomas.rothe~lwk-niedersachsen.de